Totenerehrung
 

Erinnerungen an die lange Reihe der Vorfahren, die unser 100-jähriges ermöglichten.

 

Im idyllischen und von Bäumen eingewachsenen kleinem Parkbereich des Bruckmühler Ehrendenkmals gegenüber dem Rathaus gedachten die Mitglieder des Trachtenvereins „D`Wendlstoana“ Bruckmühl ihren verstorbenen Vorständen und Mitgliedern.

Anlass hierzu sind die viertägigen Festivitäten zum 100-jährigen Gründungsfest, dass in Verbindung mit dem Inngau-Trachtesfest gefeiert wird. Vom Festzelt aus bewegte sich unter der musikalischen Begleitung der Blaskapelle Bruckmühl ein kleiner Trachtenzug samt Fahnenabordnungen anderer Ortsvereine zum Ehrendenkmal. Die Gedanken und Gebete sprachen der evangelische Pfarrer Harald Höschler und Pastoralreferent Thomas Goltsche.In ihren Worten hoben sie die Erinnerung als wichtigen Bestandteil des Lebens hervor, die an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben werden müssen: „Die Vorfahren zu vergessen ist, wie ein Baum ohne Wurzeln“.

Trachtenvorstand Edmund Neumaier verlass die Namen der verstorbenen Vorstände. Während dessen setzten die Dirndl und Buam des Trachtenvereins zu jedem Namen ein Grablicht als Symbol und Zeichen des Gedenkens auf einen Birkenstamm vor dem Denkmal.

Georg Schinnagel, zweiter Gauvorstand, streifte in seinen Worten das bewegte und nicht immer leichte Leben der Trachtler in der Vergangenheit. Von der Zukunft wünschte er sich, dass die Gesellschaft vor allem ein größeres Augenmerk auf das Wohl der Kinder, und deren Erziehung auch unter Einbeziehung des christlichen Glaubens legen soll.

Zum Abschluss begleiteten die Waldheimer Böllerschützen die Gedenkzeremonie mit drei Salutschüsse.

Torsten Neuwirth